Was brauchen echte Comebacks im Sport? Körperliche Fitness, ja – aber vor allem mentale Stärke, Orientierung und den Mut, neu anzufangen. Genau das zeigen die Geschichten unserer Podcastgäste: Sie erzählen von Rückschlägen, Neuanfängen und dem langen Weg zurück in die eigene Kraft.
Doch Comebacks passieren nicht nur im Stadion oder auf dem Rad – sie geschehen auch im Inneren von Teams, Organisationen und ganzen Sportunternehmen. Deshalb stellen wir in diesem Beitrag nicht nur inspirierende Persönlichkeiten vor, sondern auch ein Angebot, das genau dort ansetzt: Individuelle Beratung für Sportunternehmen – gefördert durch das BAFA.
Denn: Entwicklung ist planbar. Und mentale Stärke ist trainierbar – im Sport wie im Beruf.
Comebacks gehören zum Sport wie Anspannung zum Wettkampf. Doch wer denkt, sie gelingen allein durch körperliche Fitness, irrt. Viel häufiger beginnt ein echtes Comeback im Kopf – mit mentaler Stärke, reflektierter Zielsetzung und einem unterstützenden Umfeld. Genau hier setzen nicht nur die Geschichten unserer Podcastgäste an, sondern auch unser Beratungsangebot für Sportunternehmen.
Denn: Entwicklung ist kein Zufall. Sie braucht Raum, Struktur und manchmal auch professionelle Begleitung.
Ob auf dem Spielfeld oder in der Geschäftsstelle – die Herausforderungen im modernen Sport sind vielschichtig. Trainer:innen tragen Verantwortung für Leistung und Entwicklung, Organisationen kämpfen mit Zeitdruck, Mitarbeiterbindung und mentaler Gesundheit im Team. Wer in diesem Spannungsfeld zukunftsfähig bleiben will, braucht mehr als Durchhaltevermögen: Es braucht Klarheit, Struktur und manchmal einen Perspektivwechsel von außen.
Genau hier kommt unser BAFA-gefördertes Beratungsangebot ins Spiel.
Gemeinsam mit dir entwickeln wir individuelle Konzepte – für Trainer:innen, Athlet:innen und Führungskräfte. Im Fokus stehen Themen wie:
Entwicklungspläne für Sportler:innen und Trainer:innen
Mentale Gesundheit und Resilienz
Betriebliches Stress- und Zeitmanagement
Lern- und Talententwicklung
Beteiligungskultur und Mitarbeiterbindung
Das Besondere: Die Beratung wird gefördert – mit bis zu 80 % Zuschuss durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). So wird gezielte Weiterentwicklung nicht zur Kostenfrage, sondern zum strategischen Schritt in die Zukunft.
Dass genau solche Wendepunkte der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung sind, zeigen auch unsere Gäste im Podcast Stärke beginnt im Kopf
Jenny Hofmann und Johanna Recktenwald, einst im Radsport und Biathlon aktiv, fanden nach gesundheitlichen Rückschlägen als Tandem-Team im Paracycling neuen Antrieb. Ihr Ziel: Paralympics 2028. Ihre Geschichte erzählt nicht nur von sportlicher Stärke – sondern von Vertrauen, neuem Teamgeist und der Fähigkeit, loszulassen, um wieder neu anzufangen.
Auch Leo Teßmann, früher Fußballer bei Hertha BSC, entschied sich bewusst gegen eine Profikarriere – und für einen neuen Weg. Heute studiert er Medizin und baut mit „11 Heads“ ein Projekt auf, das Athlet:innen ganzheitlich begleitet. Für ihn ist klar: Leistungssport ist ein wichtiger Lebensabschnitt – aber eben nicht das ganze Leben.
Was alle drei eint? Sie haben ihre Rückschläge nicht als Niederlagen gesehen, sondern als Einladungen zur Entwicklung.
Genauso verstehen wir Beratung: Nicht als Reparaturmaßnahme, sondern als Entwicklungsimpuls.
Und genau deshalb passt unser BAFA-Angebot so gut zu dem, was in unseren Podcastfolgen erzählt wird: Die Haltung „Come Back Stronger“ beschreibt nicht nur individuelle Resilienz – sondern auch die Kraft von Organisationen, sich bewusst weiterzuentwickeln.
Ob du Trainer:in bist, Vereinsleitung oder Gründer:in eines Sportunternehmens – wir unterstützen dich dabei, deinen eigenen Weg zu gestalten. Mit klarem Blick auf deine Ziele. Und dem Vertrauen, dass Entwicklung möglich ist – auch nach Rückschlägen.
Der Monat Juni steht bei uns ganz im Zeichen des Slogans „Come back Stronger“.
Den Auftakt macht unser Interview mit Leo Teßmann. Bereits mit sieben Jahren wurde Leo ins Fußball-Leistungszentrum von Hertha BSC aufgenommen und spielte dort bis zur U19 auf höchstem Niveau. Schon während seiner Zeit in der U17 begann er ein Sportstudium – kein Wunder, denn sein Abitur hatte er bereits mit 15 Jahren in der Tasche. Damals zweifelte er keine Sekunde daran, eines Tages Fußballprofi zu werden.
Leo galt stets als einer der besten Spieler seiner Mannschaft – bis er im Übergangsbereich aussortiert wurde. Heute erkennt er, dass er in dieser Phase seine Spielfreude verlor – nicht nur durch den Leistungsdruck, sondern auch, weil ihn extrinsische Faktoren wie Status und Geld zunehmend bestimmten. Schließlich zog er einen Schlussstrich und kehrte dem Profifußball den Rücken.